Zahnimplantate – fester Halt wie der eigene Zahn
Ein Zahnimplantat ersetzt die verlorene Zahnwurzel durch eine künstliche Wurzel aus Titan oder metallfreier Keramik – die Basis für einen Zahnersatz, der sich kaum von einem natürlichen Zahn unterscheidet. In unserer Würzburger Praxis planen wir jedes Implantat sorgfältig und fertigen die Krone im eigenen Zahnlabor passgenau an.
- Schutz für den Kieferknochen
Das Implantat belastet den Knochen wie ein echter Zahn und beugt dem Knochenabbau vor.
- Präzise 3D-Planung
Mit digitaler Diagnostik und DVT planen wir Position und Achse millimetergenau.
- Eigenes Zahnlabor
Den Zahnersatz fertigen wir im hauseigenen Labor – kurze Wege, passgenaues Ergebnis.
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die der Zahnarzt in den Kieferknochen einsetzt. Sie besteht in der Regel aus gut verträglichem Titan – auf Wunsch auch aus metallfreier Zirkonoxid-Keramik – und wächst während der Einheilung fest mit dem Knochen zusammen. Auf diesem stabilen Fundament wird später der sichtbare Zahnersatz befestigt.
Tragegefühl und Funktion unterscheiden sich kaum von einem natürlichen Zahn – auch optisch ist für Laien kein Unterschied erkennbar. Anders als bei einer Brücke müssen dabei keine gesunden Nachbarzähne abgeschliffen werden.
- Künstliche Wurzel aus körperverträglichem Titan oder Keramik
- Trägt Einzelkrone, Brücke oder eine ganze Prothese
- Schont gesunde Nachbarzähne – kein Beschleifen nötig

Welche Materialien bei Implantaten zum Einsatz kommen
Ein Implantat besteht aus mehreren Komponenten – von der künstlichen Wurzel über das Verbindungsstück bis zur sichtbaren Krone. Für jede davon stehen heute bewährte Materialien zur Verfügung. Welche Kombination für Sie ideal ist, hängt von Knochenangebot, Ästhetik und Verträglichkeit ab – wir beraten Sie dazu ausführlich und persönlich.
- Titan – der Goldstandard
Reintitan ist extrem bruchfest, hervorragend gewebeverträglich und durch Langzeitstudien über Jahrzehnte abgesichert. Es verwächst zuverlässig fest mit dem Kieferknochen.
- Titan-Zirkonium-Legierung
Noch belastbarer als reines Titan. Ideal für besonders schmale Implantate – etwa wenn wenig Platz in der Zahnlücke oder ein schmaler Kieferknochen vorliegt.
- Zirkonoxid-Keramik (metallfrei)
Zahnfarbene Hochleistungskeramik für die komplett metallfreie Versorgung – bei Metallunverträglichkeit oder höchsten ästhetischen Ansprüchen. Die glatte Oberfläche erschwert zudem die Anlagerung von Bakterien.
- Aufbau (Abutment)
Das Verbindungsstück zwischen Implantat und Krone fertigen wir aus Titan, aus Zirkonoxid oder als Hybrid – Zirkonoxid auf Titanbasis – passend zu Position und Zahnfleischverlauf.
- Krone, Brücke & Prothese
Der sichtbare Zahnersatz entsteht im eigenen Zahnlabor – meist aus Zirkonoxid-Vollkeramik oder Lithiumdisilikat-Glaskeramik, auf Wunsch auch als bewährte Metallkeramik.
- Knochenaufbau (falls nötig)
Reicht das Knochenangebot nicht aus, nutzen wir Eigenknochen oder gut dokumentierte Knochenersatzmaterialien – natürlichen Ursprungs oder synthetisch – meist kombiniert mit einer Kollagenmembran.
So läuft Ihre Implantatbehandlung ab
Von der ersten Untersuchung bis zur fertigen Krone begleiten wir Sie Schritt für Schritt:
Beratung & Planung
Zunächst untersuchen wir Ihre Zahn- und Knochensituation. Mit digitaler Diagnostik und einer 3D-Röntgenaufnahme (DVT) planen wir die ideale Position des Implantats.
Einsetzen des Implantats
Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung und ist dadurch sehr schonend. Die künstliche Wurzel wird präzise in den Kieferknochen eingebracht.
Einheilphase
Je nach Knochenbeschaffenheit wächst das Implantat in etwa drei bis sechs Monaten fest mit dem Knochen zusammen. In dieser Zeit sollte es zunächst nicht belastet werden.
Krone aus dem eigenen Labor
Ist alles eingeheilt, fertigt unsere Zahntechnik den passgenauen Zahnersatz – meist eine vollkeramische Krone – und wir setzen ihn auf das Implantat.
Kontrolle & Pflege
Wir kontrollieren Ihr Implantat regelmäßig, idealerweise alle sechs Monate, am besten zusammen mit Ihrer Routineuntersuchung.
Für welche Situationen Implantate geeignet sind
- Einzelne Zahnlücke
Ein einzelnes Implantat schließt die Lücke, ohne die Nachbarzähne anzutasten.
- Mehrere fehlende Zähne
Mehrere Implantate tragen eine festsitzende Brücke über größere Lücken.
- Zahnloser Kiefer
Implantate geben einer Prothese sicheren Halt – ohne lästiges Verrutschen.
- Knochenerhalt
Wo ein Zahn fehlt, baut sich Knochen ab. Ein Implantat hält den Kiefer belastet und stabil.

Vorteile gegenüber Brücke und Prothese
Im Vergleich zu klassischem Zahnersatz schont das Implantat die eigenen Zähne: Für eine herkömmliche Brücke müssen gesunde Nachbarzähne beschliffen werden – beim Implantat entfällt das.
Auch eine Prothese profitiert: Auf Implantaten sitzt sie fest und sicher. Sie erleichtert das Kauen, verbessert die Aussprache und gibt im Alltag ein deutlich sichereres Gefühl.
- Erleichtert Kauen und verbessert die Kaukraft
- Sichere Aussprache statt verrutschender Prothese
- Beugt dem Abbau des Kieferknochens vor
Implantologie in Würzburg: Ihre Experten im Medicum
Der Verlust eines Zahnes oder mehrerer Zähne ist für viele Menschen zurecht eine äußerst unangenehme Vorstellung. Trotzdem kann so etwas vorkommen, sei es aus Altersgründen, nach einem Unfall oder weil der Zahn so erkrankt ist, dass es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als ihn zu entfernen. Hilfe bieten in so einem Fall unsere Zahnärzte und Mitarbeiter mit dem Spezialgebiet Implantologie in Würzburg an.
In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben Herstellung und Einsatz von Zahnimplantaten große Fortschritte gemacht. Der Einsatz eines Implantats oder mehrerer Implantate durch den Zahnarzt ist heute keine Besonderheit mehr. Tragegefühl und Funktionalität unterscheiden sich kaum von denen eines natürlichen Zahns. Auch visuell ist für Laien kein Unterschied feststellbar.
Sie finden unsere Praxis im Medicum, Schweinfurter Straße 7, 97080 Würzburg, wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt: mit den Straßenbahnlinien 1 und 5 bis Berliner Platz, Parkplätze direkt am Haus. Dr. med. dent. Nicole Holtkamp trägt einen postgradualen Masterabschluss in Oraler Chirurgie. Die Planung erfolgt mit digitalem 3D-Röntgen (DVT), der Zahnersatz auf dem Implantat entsteht in unserem praxiseigenen Dentallabor.
Der Einsatz eines Implantats
Wer sich für Implantologie in Würzburg entscheidet, der ist bei uns in guten Händen. Im ersten Schritt stehen die Voruntersuchung und Beratung an. Nicht für jeden Patienten eignet sich ein Implantat. Um sicher zu gehen, dass diese Methode in Frage kommt, ist eine Begutachtung Ihrer Zahnstruktur notwendig.
Der eigentliche Eingriff erfolgt an weiteren Terminen, die im Rahmen der Voruntersuchung geplant werden können. Die Behandlung erfolgt ambulant, in unserer Praxis. Da nur eine lokale Anästhesie nötig ist, ist der Eingriff in dieser Hinsicht ziemlich schonend. Auch wenn der Mund anschließend noch sehr empfindlich sein kann und Nahrungsaufnahme vorerst nur in flüssiger Form möglich ist, sind viele Patienten schnell wieder arbeitsfähig.
Beim Einsatz eines Implantats hier bei uns in Würzburg wird im ersten Schritt eine künstliche Zahnwurzel aus Titan in den Kieferknochen eingebracht. Darauf folgt eine Einheilungsphase, die je nach Beschaffenheit des Kieferknochens drei bis sechs Monate dauern kann. Ist diese überstanden, kann vom Zahnarzt auf dem Befestigungsanker einer vollkeramische Krone oder eine andere Versorgung angebracht werden.
In der ersten Zeit nach dem Einsatz sollte das Zahnimplantat nach Möglichkeit nicht belastet werden. Auch hier hängt die Dauer der Rücksichtnahme von der Konstitution des Patienten ab, oft handelt es sich um maximal 48 Stunden. Um mögliche Infektionen rechtzeitig zu erkennen, muss ein Zahnimplantat regelmäßig kontrolliert werden, im Idealfall alle sechs Monate. Dies lässt sich selbstverständlich mit dem regelmäßigen Routinecheck der restlichen Zähne vereinbaren.
Für die Verwendung eines Zahnimplantats durch den Zahnarzt sprechen ganz unterschiedliche Gründe:
- Nahrungsaufnahme und Kaukraft werden erleichtert und verbessert
- Zahnlücken können die Aussprache erschweren: ein hochwertiger Zahnersatz schafft Abhilfe
- fehlende Zähne haben oft Knochenabbau am Kiefer als Folge: ein Implantat verhindert das
- der Restzahnbestand wird geschont: ein einzelnes Implantat lässt sich, im Vergleich zu anderen Formen von Zahnersatz, so einbringen, dass ein Anschleifen der anderen Zähne nicht nötig ist
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