Schiene ist nicht gleich Schiene – der Unterschied auf einen Blick
Viele Patienten kennen nur die klassische „Knirscherschiene“ – eine einfache Tiefziehschiene, die die Zähne vor Abrieb schützt. Für die Behandlung einer CMD ist das oft zu wenig: Sie übernimmt den vorhandenen Biss unverändert und setzt nicht an der eigentlichen Funktionsstörung an. Wir arbeiten deshalb mit der funktionstherapeutischen Schiene – der Biodynamischen Schiene nach Gerd Christiansen –, die auf einer genauen digitalen Vermessung Ihrer Kiefergelenke basiert.
| Merkmal | Funktionstherapeutische Schiene (unsere Methode) | Herkömmliche Knirscherschiene |
|---|---|---|
| Auch bekannt als | Biodynamische Schiene, adjustierte Aufbissschiene, CMD-Schiene, Funktionsschiene | Tiefziehschiene, Beißschiene, Schutzschiene, „Kassenschiene“ |
| Ziel der Behandlung | Behandelt die Funktionsstörung: entlastet die Kiefergelenke und entspannt die Kaumuskulatur | Schützt die Zahnsubstanz vor Abrieb – die Funktionsstörung selbst wird nicht behandelt |
| Diagnostik vorab | Klinische und digitale Funktionsanalyse: 3D-Bewegungsaufzeichnung und Vermessung der Kiefergelenke | In der Regel nur Abdruck oder Scan der Zahnreihen |
| Bisslage | Individuell ermittelte therapeutische Position – der Gelenkkopf wird gezielt entlastet | Übernimmt den vorhandenen Biss unverändert – auch wenn er die Beschwerden mitverursacht |
| Herstellung | Maßanfertigung im Labor nach Ihren Bewegungsdaten, mit definierter Gleitführung | Kunststofffolie, im Tiefziehverfahren über das Zahnmodell gezogen |
| Verlaufskontrolle | Fester Bestandteil der Therapie: regelmäßige Kontrollen und Anpassung an den Verlauf | Meist keine systematische Nachkontrolle |
| Geeignet bei | CMD-Beschwerden: Kiefergelenkschmerzen, Knacken, Verspannungen, Kopfschmerzen | Einfachem Zähneknirschen ohne CMD-Beschwerden |
| Behandler | Zahnärzte mit spezieller Ausbildung in Funktionsdiagnostik und -therapie | Jede Zahnarztpraxis, ohne Zusatzausbildung möglich |
Zur Einordnung: Die einfache Knirscherschiene ist nicht nutzlos – als reiner Schutz der Zähne beim nächtlichen Knirschen erfüllt sie ihren Zweck. Bei CMD-Beschwerden empfehlen Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) jedoch adjustierte Okklusionsschienen als Standardmaßnahme der Primärtherapie – genau hier setzt unsere Behandlung an.
CMD-Behandlung & Funktionsanalyse – beschwerdefrei dank präziser Diagnostik
Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Funktionsstörung des gesamten Kauapparats, ausgelöst durch ein gestörtes Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur. Schätzungen zufolge weisen 70 bis 80 % der Bevölkerung solche Funktionsstörungen auf. Sie äußert sich in vielfältigen, oft schmerzhaften Symptomen – von Kieferschmerzen bis zu Nacken- und Rückenbeschwerden. In Würzburg analysieren wir Ihre Beschwerden mit moderner digitaler Funktionsanalyse gründlich und behandeln sie gezielt – nicht mit einer einfachen Knirscherschiene, sondern mit der funktionstherapeutischen (biodynamischen) Schiene. Dr. Nicole Holtkamp hat dafür sämtliche Fortbildungen am CMD-Centrum Ingolstadt absolviert und ist dort als CMD-Behandlerin gelistet.
- Digitale Funktionsanalyse
Mit digitaler Messtechnik erfassen wir Ihre Kieferbewegungen exakt und reproduzierbar.
- Gründliche Diagnose
Mit umfassenden Analyseverfahren finden wir die Ursache Ihrer Beschwerden.
- Biodynamische Schiene
Individuell nach Ihren Messdaten gefertigt – führt das Kiefergelenk in die therapeutische Position.
- Speziell ausgebildet
Dr. Holtkamp ist am CMD-Centrum Ingolstadt ausgebildet und dort auf der offiziellen Behandlerliste gelistet.
Anders behandeln: unsere Ausbildung am CMD-Centrum Ingolstadt
CMD-Funktionstherapie ist Spezialwissen, das im Zahnmedizinstudium nur am Rande vorkommt. Dr. Nicole Holtkamp hat deshalb sämtliche CMD-Fortbildungen am CMD-Centrum Ingolstadt absolviert – bei Gerd Christiansen, Arzt und Zahnarzt, der die Biodynamische Schiene entwickelt hat und seit Jahrzehnten zur CMD forscht, lehrt und publiziert (Fachbuchreihe „Funktion und CMD“).
„Im Labor fertigen wir eine Biodynamische Schiene an, die sämtliche Eigenschaften eines gesunden Gelenks in richtiger Position aufweist. Wenn Sie auf dieser Schiene schließen, steht der Gelenkkopf da, wo er hingehört.“
— Gerd Christiansen, cmd-centrum-in.de/therapie
Nach diesem Konzept behandeln wir in Würzburg: computergestützte Bewegungs- und Stellungsanalyse des Kiefergelenks, Ermittlung der therapeutischen Position und die im Labor maßgefertigte Biodynamische Schiene. Dr. Holtkamp ist auf der offiziellen CMD Behandler- und Therapeutenliste des CMD-Centrums gelistet.
- Komplette CMD-Ausbildung am CMD-Centrum Ingolstadt (Gerd Christiansen)
- Gelistete CMD-Behandlerin auf der offiziellen Therapeutenliste
- Über 25 Jahre Berufserfahrung, Behandlungsschwerpunkt Kiefergelenksbeschwerden

Was ist CMD?
Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Funktionsstörung des Kausystems, die durch ein gestörtes Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur entsteht. Solche Fehlkontakte des Bisses werden als Okklusionsstörungen bezeichnet. Weil Kopf und Kiefer über Sehnen, Bänder und Muskeln mit der Wirbelsäule verbunden sind, wirken sich die Beschwerden oft weit über den Kiefer hinaus aus – bis zu Nacken- und Schulterverspannungen oder Blockierungen der Halswirbelsäule.
Typisch ist eine lange Patienten-Odyssee: wegen Ohrgeräuschen zum HNO-Arzt, wegen Nackenschmerzen zum Orthopäden, wegen Kopfschmerzen zum Neurologen – bis endlich jemand an das Kiefergelenk denkt. Das CMD-Centrum Ingolstadt beschreibt es so: „Wir erleben in unserer Praxis, dass viele Patienten erst nach einer langen Odyssee den Weg zur Diagnose CMD finden.“ Genau hier setzt unsere Funktionsanalyse an.
- Störung im Zusammenspiel von Zähnen, Gelenk und Muskulatur
- Wirkt sich oft bis in Nacken, Schulter und Rücken aus
- Häufig mehrere, scheinbar unzusammenhängende Symptome gleichzeitig

CMD-Behandlung: Ziel und Ablauf
Bei der CMD-Behandlung werden verschiedene Störungen des Kausystems gezielt therapiert. Dazu gehören unter anderem:
- Erkrankungen der Kiefergelenke
- Störungen der Zahnkontakte
- Weitere Funktionsstörungen im Bereich des Kiefers
Das Hauptziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern und die natürliche Funktion des Kiefers wiederherzustellen. Hierbei setzen wir auf die Biodynamische Schiene – eine funktionstherapeutische CMD-Schiene, die zur Entlastung des Kiefers beiträgt und die Muskulatur entspannt.
Ihre Vorteile bei uns auf einen Blick:
- Gründliche Diagnose durch umfassende Analyseverfahren
- Funktionstherapeutische Schiene (Biodynamische Schiene) statt einfacher Knirscherschiene
- Speziell ausgebildete Behandlerin – CMD-Ausbildung am CMD-Centrum Ingolstadt
- Ganzheitlicher Therapieansatz für nachhaltige Ergebnisse
- Persönliche Betreuung während des gesamten Behandlungsprozesses

Mögliche Symptome einer CMD
Die Symptome einer CMD sind vielfältig und können unterschiedliche Körperbereiche betreffen. Wird die Craniomandibuläre Dysfunktion frühzeitig erkannt, erhöht das die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung. Betroffene berichten typischerweise über Beschwerden aus mehreren der folgenden Symptombereiche:
- Augensymptome
Augenflimmern, Schmerzen hinter den Augen, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen und Schwindel.
- Kiefergelenksymptome
Schmerzen oder Druckgefühl im Bereich der Kiefergelenke, Knacken oder Reibegeräusche, eingeschränkte oder erschwerte Mundöffnung, Kieferschmerzen, Verspannung beim Aufwachen.
- Ohrsymptome (Costen-Syndrom)
Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörminderung, Schmerzen im Bereich der Ohren, verstopftes oder juckendes Ohr, Schwindel.
- Kopf- und Gesichtsbereich
Kopfschmerzen und Migräne, Gesichtsschmerzen, Mundbrennen, Druck auf dem Kopf, Berührungsempfindlichkeit der Kopfhaut.
- Nacken und Rücken
Nackensteifigkeit, Nackenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Schulterschmerzen bis zur Taubheit der Finger, Rückenschmerzen.
- Zahnbezogene Symptome
Pressen oder Knirschen der Zähne, Zahnschmerzen und empfindliche Zahnhälse, Zahnlockerungen, Fehlbiss oder Bissstörungen.
Ursachen von CMD-Beschwerden
Die CMD kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, die das empfindliche Gleichgewicht des Kausystems stören:
- Erkrankungen der Kiefergelenke
- Störungen der Zahnkontakte
- Weitere Funktionsstörungen im Bereich des Kiefers
Digitale Funktionsanalyse – präzise Diagnostik bei CMD
Eine wirksame CMD-Therapie beginnt mit einer genauen Diagnose. Mit der instrumentellen Funktionsanalyse machen wir das Zusammenspiel und die Bewegungen Ihrer Kiefergelenke sichtbar und auswertbar. Während die Kieferbewegung früher mechanisch über Gesichtsbogen und Gips-Artikulator nachgebildet wurde, erfassen wir sie heute digital über Sensoren und stellen sie dreidimensional dar. Die Messdaten sind reproduzierbar, lassen sich anschaulich erklären und fließen direkt in Ihre Behandlungsplanung ein.
Unsere digitalen Diagnostik-Verfahren
Die digitale Diagnostik ergänzt die klinische Untersuchung von Hand und macht Ihre Befunde besonders präzise und nachvollziehbar:
- Digitale Kieferbewegungsanalyse: Sensoren zeichnen Ihre individuellen Kieferbewegungen elektronisch auf und zeigen als 3D-Darstellung, wie die Gelenke gleiten und wo Bewegungen unrund verlaufen.
- Digitaler Gebissabdruck: Statt klassischer Abformmasse scannen wir Ihr Gebiss mit einer kleinen Kamera – angenehmer und Grundlage für die digitale Weiterverarbeitung.
- Virtuelle Bissanalyse: Scan- und Bewegungsdaten werden in ein digitales Modell übertragen, in dem wir die Bisssituation genau beurteilen.
- 3D-Röntgen (DVT) bei Bedarf: Bei knöchernen Fragestellungen stellt die digitale Volumentomographie die Kiefergelenke überlagerungsfrei und strahlenarm dar.
Die Funktionsanalyse ist nicht nur die Grundlage einer erfolgreichen CMD-Therapie, sondern auch vor umfangreichem Zahnersatz entscheidend: Nur wenn der Biss stimmt, sitzen Kronen, Brücken oder Implantate dauerhaft spannungsfrei und funktionieren einwandfrei.

Zuverlässige CMD-Diagnose in unserer Praxis
Anamnese
Wir nehmen Ihre Krankengeschichte und Ihre Symptome ausführlich auf, um ein vollständiges Bild zu gewinnen.
Klinische Funktionsanalyse
Wir prüfen Ihre Mundöffnung und untersuchen gezielt die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke von Hand.
Instrumentelle Funktionsanalyse
Mit digitaler Messtechnik und einer digitalen Abbildung des Gebisses erfassen und simulieren wir die Kiefergelenksbewegungen exakt – die Basis für Ihre Therapie.
Befund & Therapieplanung
Auf Grundlage der Befunde planen wir Ihre individuelle Behandlung – im Zentrum steht die funktionstherapeutische (biodynamische) Schiene in therapeutischer Position.

Unsere CMD-Therapie: die Biodynamische Schiene
Im Mittelpunkt unserer Behandlung steht die Biodynamische Schiene nach Gerd Christiansen – eine funktionstherapeutische Aufbissschiene, die im Labor exakt nach Ihren digital erfassten Bewegungsdaten gefertigt wird. Beim Kieferschluss führt ihre Gleitführung den Unterkiefer von selbst in die zuvor computergestützt ermittelte therapeutische Position: Das Kiefergelenk wird entlastet, die Muskulatur kann sich entspannen.
Anders als eine einfache Knirscherschiene wird die Biodynamische Schiene nicht am Behandlungsstuhl „zurechtgeschliffen“ – die einmal erreichte therapeutische Position bleibt erhalten. Im Behandlungsverlauf kontrollieren wir regelmäßig und passen die Therapie an; je nach Schweregrad kann eine nachjustierte Folgeschiene gefertigt werden. Ziel ist, die Tragezeit nach und nach zu reduzieren. Weil die Ursachen einer CMD oft vielfältig sind, kombinieren wir die Schienentherapie bei Bedarf mit Physiotherapie oder Osteopathie.
- Maßgefertigt nach Ihren digitalen Bewegungsdaten
- Gleitführung bringt das Gelenk in die therapeutische Position
- Engmaschige Verlaufskontrolle während der gesamten Therapie
- Bei Bedarf kombiniert mit Physiotherapie oder Osteopathie
Kosten einer CMD-Behandlung
Die Kosten für eine CMD-Behandlung können je nach Umfang und Therapieform variieren. Jeder Fall ist individuell und erfordert unterschiedliche Maßnahmen. Der Umfang und Schweregrad der CMD sowie eventuell notwendige fachübergreifende Behandlungen wie Physiotherapie beeinflussen die Kosten erheblich.
Die Kostenbestandteile einer CMD-Therapie setzen sich typischerweise wie folgt zusammen:
- Diagnostik
- Funktionsanalyse (manuell, klinisch, instrumentell)
- Optisch-elektronische Abformung für Aufbissschienen
- Kiefergelenksvermessung
- Herstellung der Aufbissschiene
- Kontrolltermine
- Gegebenenfalls weitere interdisziplinäre Maßnahmen
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Schienen zur Funktionstherapie leider keine Kosten – es handelt sich um eine reine Privatleistung. Eine Schiene als Funktionstherapiegerät ist im BEMA (Leistungsverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen) nicht enthalten.
Innovative Schienentherapie mit dem DMD-System®
Das DMD-System® (Digital Movement Data System) von IGNIDENT® ist eine innovative Technologie für die digitale Zahnheilkunde, die speziell für die Aufzeichnung und Analyse von Unterkieferbewegungen entwickelt wurde. Es nutzt eine patentierte Magnetfeldtechnologie, um Bewegungen präzise und patientenindividuell in allen drei translativen (geradlinigen) und drei rotativen (drehenden) Bewegungsrichtungen zu erfassen.
Vorteile einer DMD-Behandlung
- Patientenindividuelle Aufzeichnung
Durch die Magnetfeldtechnologie werden die spezifischen Bewegungsmuster jedes Patienten präzise erfasst – die Basis für eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie.
- Echtzeit-Visualisierung
Die Bewegungen des Unterkiefers werden in Echtzeit dreidimensional dargestellt – das ermöglicht eine sofortige Analyse und Anpassung.
- Integration in den digitalen Workflow
Die gewonnenen Bewegungsdaten können nahtlos in CAD/CAM-Systeme übertragen werden – für Zahnersatz und Schienen mit hoher Passgenauigkeit.
- Breites Anwendungsspektrum
Die Einsatzmöglichkeiten umfassen Funktionsdiagnostik, Schienentherapie und Prothetik – für eine umfassende Patientenversorgung.
Bestandteile des DMD-Systems®
- Field Generating Device (FGD)
Ein Gerät, das ein Magnetfeld erzeugt und über dem Kopf des Patienten platziert wird.
- Marker Tools
Kleine Marker, die auf die Zähne der oberen und unteren Kieferhälfte geklebt werden. Sie erfassen die Bewegungen des Unterkiefers, ohne die natürliche Bissposition (dynamische Okklusion) zu beeinträchtigen.
- DMD-Software
Analysiert die aufgezeichneten Bewegungsdaten. Die Daten können direkt an CAD/CAM-Systeme übergeben werden, um passgenaue Produkte wie Schienen, Prothesen oder Kronen zu erstellen.
Schritt für Schritt: Der Ablauf einer DMD-Behandlung
Erstberatung & Fallbeurteilung
Bei Ihrem ersten Termin prüfen wir, ob Ihr Fall für eine Behandlung mit dem DMD-System® von IGNIDENT® geeignet ist.
Vorbereitung
Die Marker-Tools werden auf die Zähne der oberen und unteren Kieferhälfte geklebt. Sie beeinträchtigen die natürliche Bissposition und Kieferbewegung nicht.
Magnetfeldaufzeichnung
Das Field Generating Device (FGD) wird über dem Kopf platziert und erzeugt ein Magnetfeld, das jede Bewegung Ihres Unterkiefers präzise erfasst.
Datenanalyse
Die aufgezeichneten Bewegungsdaten werden in der DMD-Software analysiert und als detaillierte 3D-Darstellung visualisiert. Auf dieser Basis lassen sich Funktionsstörungen wie CMD, Fehlstellungen oder andere Probleme präzise diagnostizieren.
Therapieplanung
Die Daten fließen in Ihre Therapie- und Behandlungsplanung ein – etwa für die Schienentherapie – und können direkt an CAD/CAM-Systeme übergeben werden, um Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen individuell anzupassen.
Anwendungsbeispiele der DMD-Behandlung
- Schienentherapie
Behandlung von Fehlbelastungen: Entlastung der Kiefermuskulatur und Gelenke, Stabilisierung durch maßgeschneiderte Schienen, effektive Vorbeugung und Unterstützung bei der Therapie bestehender Fehlfunktionen.
- Prothetik
Präzise Anfertigung von Kronen, Brücken, Prothesen und Implantaten – individuell abgestimmt auf die Bewegungsmuster des Patienten, für optimale Funktionalität und hohen Tragekomfort.
- Funktionsdiagnostik (CMD)
Präzise Identifikation von Funktionsstörungen im Kiefergelenk, detaillierte Analyse der Bewegungsmuster, Erkennung von Einschränkungen und Diagnose schmerzbedingter Abweichungen.
- Diagnostik von Bruxismus
Untersuchung von Kau- und Knirschbewegungen, Diagnose von Überbelastungen und Bewertung der Auswirkungen auf Zähne, Muskulatur und Kiefergelenke.
Mehr über die digitale Kiefervermessung erfahren Sie auf unserer Seite zur digitalen Funktionsanalyse mit dem DMD-System.
Begleitende Magnetfeldtherapie
Ergänzend zu Ihrer CMD-Behandlung bieten wir die pulsierende Magnetfeldtherapie als unterstützende Maßnahme an. Dabei wirken sanfte, getaktete Magnetfelder auf die Kiefer- und Gesichtsregion ein – schmerzfrei, ohne Medikamente und ohne Eingriff. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Anwendung als angenehm und entspannend.
Die Magnetfeldtherapie verstehen wir als begleitendes Verfahren zu den bewährten Bausteinen der CMD-Therapie wie Schienentherapie, Physiotherapie und Entspannungstechniken – sie ersetzt diese nicht. Ob und in welchem Umfang sie für Sie sinnvoll ist, besprechen wir individuell in einem persönlichen Gespräch.
- Nicht-invasiv, schmerzfrei und ohne Medikamente
- Ergänzend zur Schienen- und Manualtherapie
- Individuelle Wahlleistung nach persönlicher Beratung
Hinweis: Die wissenschaftliche Evidenz zur Magnetfeldtherapie bei Kiefergelenkbeschwerden ist begrenzt, ein bestimmter Behandlungserfolg kann nicht zugesichert werden. Bei einem Herzschrittmacher, implantierten elektronischen Geräten oder in der Schwangerschaft klären wir die Anwendung vorab gemeinsam ab.

Beschwerden, die zu einer CMD passen?
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