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Zahnarzt für Angstpatienten in Würzburg

Die Furcht vor dem Zahnarztbesuch ist weit verbreitet: Zwei Drittel der Patienten in Deutschland fürchten sich mehr oder minder ausgeprägt vor dem Gang zum Dentisten. Angstpatienten beunruhigt bereits die Vorstellung einer Routineuntersuchung. Steht eine Behandlung an, dann steigert sich diese Angst mitunter bis ins Unerträgliche. Extreme Formen der Zahnarztangst zeigen sich beispielsweise in Schweißausbrüchen, Herzrasen oder dramatischen Befürchtungen. Als Folge dessen sagen Betroffene sehr oft Behandlungstermine ab. Zahlreiche Angstpatienten gehen Jahrzehnte lang überhaupt nicht zum Zahnarzt – häufig verschlechtert sich in diesem langen Zeitraum der Zustand ihrer Zähne gravierend.

Wir nehmen Patienten mit ausgeprägter Angst vor dem Zahnarzt ernst und helfen dabei, den Teufelskreis aus Furcht und Vermeidung zu überwinden. Als kompetente Zahnarztpraxis in Würzburg bieten wir Angstpatienten effektive Behandlungsmethoden und modernste Narkoseverfahren an. Aufgrund der langjährigen Erfahrung sind Sie bei uns bestens aufgehoben, denn das Team geht kommunikativ, inhaltlich und strukturell auf die Bedürfnisse ängstlicher Klienten ein. Auf einer sicheren Vertrauensbasis bieten wir Ihnen ein transparentes Behandlungskonzept an.

frau lehnt sich lächelnd an baumstamm

Angstpatienten richtig behandeln

Als Zahnarzt in Würzburg helfen wir gestressten Angstpatienten durch sensibles und fachlich kompetentes Vorgehen. Nach der erfolgreichen Behandlung profitieren Sie von Schmerzfreiheit sowie von der besseren Optik der Mundhöhle. Indem wir auf Ihre individuellen Sorgen eingehen, helfen wir Klienten dabei, Ängste abzubauen und mit uns zu kooperieren.

1. Der erste Schritt besteht darin, dass Sie Ihre Angst bei der Terminvergabe offen kommunizieren. Durch unsere Erfahrung mit den Belangen von Angstpatienten gehen wir auf die Bedürfnisse dieser sensiblen Gruppe genau ein: Gerne beraten wir Sie in einem vertrauensvollen Vorgespräch. Unser größtes Anliegen besteht darin, Ihren Aufenthalt in der Würzburger Zahnarztpraxis möglichst ohne Stress zu gestalten.

2. Gemeinsam klären wir, woher die Unsicherheiten stammen und welche Erwartungen unsere Angstpatienten mitbringen. Dabei kritisieren wir Sie nicht für den Zustand der Zähne, sondern eruieren auf sachliche Weise Probleme und Lösungen. Bereits klare Absprachen, ein positives Beratungsgespräch sowie sachliche Transparenz mindern unbegründete Ängste der Patienten. Vertrauen und Kommunikation fungieren als tragfähige Säulen der nötigen Kooperation.

3. Auf dieser wertvollen Basis gestalten wir die individuelle Behandlung möglichst schonend. Ihr Wohlbefinden wird möglichst wenig beeinträchtigt. Denn wir nutzen effektive Narkoseverfahren, deren Wirkungsweise wir Ihnen gerne vermitteln. Eine Lokalanästhesie betäubt an Ort und Stelle, sie schaltet das Schmerzempfinden durch örtliche Betäubung mittels Spritze aus. Bei größeren Eingriffen ist eine Narkose sinnvoll, welche den Patienten in einen schlafähnlichen Zustand versetzt. In unserer Würzburger Praxis begleitet ein erfahrener Anästhesist die Vollnarkose, er betreut und überwacht die Patienten den gesamten Zeitraum. Nach dem Aufwachen aus der schmerzfreien Behandlung bleibt der Patient für zwei Stunden unter ärztlicher Überwachung und darf anschließend kein Auto fahren.

4. Mit Rücksicht auf die Termine anderer Patienten bieten wir die Sitzungen für Angstpatienten zu abgestimmten Zeiten an. Dieser Zeitraum ist somit extra für empfindliche und furchtsame Klienten reserviert.

5. Systematisches und individuell abgestimmtes Vorgehen hilft unseren Angstpatienten insgesamt dabei, kontinuierlich mit dem Zahnarzt zusammenzuarbeiten. Um die ursprüngliche Zahnarztangst Schritt für Schritt zu überwinden, ist es nötig, dass Sie sich auf die Behandlung einlassen. Von der Gesundung der Zähne und des Zahnfleisches profitiert Ihre Lebensqualität spürbar. Gleichzeitig trägt die positive Erfahrung in unserer Zahnarztpraxis in Würzburg dazu bei, unbegründete Ängste mittel- und langfristig abzubauen.

Close-up of female with open mouth during oral checkup at the dentist’s   Note to inspector: the image is pre-Sept 1 2009

Ursachen der Angst vor dem Zahnarzt

Doch woher rührt die Angst vor dem Zahnarzt eigentlich? Unterschiedliche Ursachen sind bei Angstpatienten zu beachten:

Negative persönliche Erfahrungen: Schmerzhafte Zahnbehandlungen in der Kindheit oder Jugend können falsche Vorstellungen hervorrufen, wie ein Termin beim Zahnarzt normalerweise abläuft. Liegen die negativen Erlebnisse weit in der Vergangenheit, dann beruhen sie mitunter auf Methoden, die nicht mehr angewendet werden. Ebenso nachteilig wirkt sich ein unsensibles oder gar grobes Auftreten des Zahnarztes aus, weil die Behandlung der Zähne absolute Vertrauenssache ist.

Kommunikation: Nicht wenige Menschen hören im Laufe des Lebens drastische Erzählungen über schmerzhafte Behandlungen beim Zahnarzt. Sie neigen dazu, dramatische und negative Storys länger zu memorieren als unscheinbare Alltagsgeschichten. Schilderungen von Angehörigen und Freunden können Angstpatienten daher in negativen Vorstellungen bestärken. Wie realistisch, repräsentativ oder glaubwürdig diese Erzählungen sind, das ist nicht immer leicht zu überprüfen. Wer aufgrund von Angst oder einer Phobie den Gang zum Dentisten meidet, kann derartige Befürchtungen kaum ablegen – das Vermeidungsverhalten hält die Angst somit ohne Prüfung aufrecht.

Situative Faktoren: Einige Menschen reagieren ängstlich auf die Situation beim Zahnarzt. Der typische Geruch von Desinfektionsmitteln und das passive Liegen im Behandlungsstuhl verursachen Unbehagen. Das Geräusch des Bohrers kann ebenfalls Furcht hervorrufen. Untersuchungen im Mund werden bekannterweise als nah und intim empfunden – nur mit Widerstand lassen Angstpatienten Fremde dicht an diesen Bereich heran. Zu einem professionellen Auftreten des Zahnarztes zählen daher stets kommunikative Fähigkeiten zum Vertrauensaufbau. Klare Aussagen und Transparenz in einem zugewandten Kontext reduzieren diesen situativen Stress für Angstpatienten.

Generalisierung negativer Erfahrungen: Selbst Erlebnisse, die in keinem Zusammenhang mit einem Zahnarztbesuch stehen, können Angstgefühle auslösen. Unfälle oder Gewalterfahrungen ziehen in eingen Fällen Furcht vor weiterem Kontrollverlust nach sich. Weitet sich diese Angst auf einen Termin beim Zahnarzt aus, dann reagiert der Angstpatient aufgrund vergangener Erlebnisse mit Panik auf einen eigentlich nicht bedrohlichen Kontext beim Zahnarzt. Der zu behandelnde Mensch will unbewusst vermeiden, dass sich extrem belastende Situationen wiederholen und generalisiert die Angst.

Schamgefühl: Auf emotionaler Ebene spielen Hilflosigkeit und Scham eine bedeutsame Rolle. Wer aus großer Furcht über einen längeren Zeitraum nicht zum Zahnarzt geht, leidet oftmals unter dem sichtbar schlechten Zustand der Zähne. Nicht wenige Angstpatienten schämen sich dafür. Sie haben die Befürchtung, dass der jeweilige Arzt sie für das bisherige Verhalten sowie für den Zustand der Mundhöhle kritisiert. Daraus resultiert ein Teufelskreis, denn diese Vorstellungen tragen dazu bei, dass Angstpatienten nötige Termine erneut vermeiden. Menschen mit hohem Stresslevel benötigen daher einen geduldigen und erfahrenen Zahnarzt. In unserer Würzburger Praxis ist das Team mit der Angstproblematik sensibler Patienten bestens vertraut, es bringt empfindlichen Menschen den nötigen Respekt entgegen.

Beautiful young woman asleep, on white background

Symptome und Verhalten

Menschen mit Furcht vor dem Zahnarztbesuch berichten über verschiedene Symptome: Sorgen vor Schmerzen, unangenehmen Geräuschen und Kontrollverlust treten häufig auf, wenn die Ängste leicht oder mittelstark ausgeprägt sind. Typisch ist dabei, dass die Angst deutlich mehr Raum einnimmt als die Behandlung selbst. Angstpatienten reden zudem manchmal mit zittriger Stimme oder zeigen fahrige Bewegungen. Im Umgang mit der Furcht vor dem Dentisten fällt auf, dass viele Formen bekannter Abwehrmechanismen auftreten: Rationalisierungen, Verdrängung, Somatisierung oder Verleugnung helfen den Betroffenen dabei, sich den Problemen nicht zu stellen.

Eine manifeste Zahnarztphobie zeigt sich laut der DGZP (Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie) in Form von Körperverkrampfung, Zittern, Brechreiz, Schwitzen, Herzrasen, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Erstickungsgefühl und ausgeprägter Angst vor einem Verlust der Kontrolle. In extremen Fällen ist es möglich, dass aus der gravierenden Angst eine echte Panik entsteht.

Warum das Vermeidungsverhalten Angstpatienten schadet

Zähne und Mundhygiene sind wichtig: Es stellt daher keine Lösung dar, den Besuch des Zahnarztes immer wieder zu verschieben. Damit riskieren Angstpatienten mittel- und langfristig die eigene Gesundheit. Nur mit richtigem Biss lässt sich die Nahrung sinnvoll vorkauen. Kranke, schmerzende Zähne schränken die Auswahl möglicher Lebensmittel hingegen immer stärker ein – sie behindern damit eine ausgewogene Ernährung. Richtiges Kauen stellt zudem einen Teil der Verdauung dar. Dieser Prozess ist beeinträchtigt, wenn ein Angstpatient beispielsweise großflächigen Kariesbefall aufweist und das Kauen mit Schmerzen verbunden ist.

Fast immer ist den Angstpatienten bewusst, dass ihr Vermeidungsverhalten für sie nachteilig ist und unangenehme Zahnschmerzen begünstigt. Im Laufe der Zeit entwickeln sich neue Schäden in der Mundhöhle. Diese können trotz regelmäßiger Pflege auftreten; sie werden bei entfallenen Kontrollterminen jedoch nicht frühzeitig entdeckt. Empfindlichkeiten oder zunehmende Zahnschmerzen, welche oftmals mit starken Schmerzmitteln gedämpft werden, folgen. Bis zu einem gewissen Schweregrad lindern eingenommene Schmerzmittel die akute Symptomatik, die Ursache können sie hingegen nicht bekämpfen.

Als Folge dessen verschlechtert sich die Mundgesundheit weiter. Wenn die Erkrankungen im Mund sichtbar werden, resultiert daraus ein weiteres Problem: die Optik. Langjährigen Angstpatienten sieht man die schlechten Zähne irgendwann an, das beeinträchtigt teilweise das soziale Leben. Aus Scham und Angst vor Kritik meiden viele Angstpatienten den Zahnarzt bis zum letztmöglichen Zeitpunkt. Dieser ist dann gekommen, wenn die Schmerzen unerträglich werden und die Zahnarztangst in den Hintergrund drängen. Nach jahrelanger Abwesenheit folgen anschließend Diagnose und verschiedene Behandlungen. Diese reichen zum Beispiel von der Zahnsteinentfernung über Füllungen bis hin zu Wurzelbehandlungen. Nicht jeder Zahn lässt sich nach dieser langen Zeit retten. Handeln Sie im eigenen Interesse bitte zügig.

Profile of a beautiful woman relaxing lying on a couch at home

Furcht vor dem Zahnarzt abbauen – Vorteile für ehemalige Angstpatienten

Suchen Sie den Zahnarzt Ihres Vertrauens rechtzeitig auf. Er erkennt Karies, Parodontose und weitere Probleme sofort. Eine erfolgreiche und schmerzfreie Behandlung mit Betäubung macht viele Folgeeingriffe unnötig. Je regelmäßiger Kontrolltermine wahrgenommen werden, umso weniger größere zahnärztliche Interventionen fallen an, um wieder richtig und schmerzfrei essen zu können. Verständnis für Angstpatienten und Behandlungen unter effektiver Betäubung tragen dazu bei, Ängste und negative Vorstellungen zu überwinden. Der Gang zum Zahnarzt wird aufgrund positiver Erfahrungen für unsere ehemaligen Angstpatienten normal. Neben Schmerzfreiheit und einem insgesamt verbesserten Wohlbefinden helfen gesunde Zähne dabei, selbstbewusst am Leben zu partizipieren. Denn das Schamgefühl bei schlechten Zähnen betrifft oftmals Beruf und Öffentlichkeit.

Nutzen Sie die Vorteile, welche wir als spezialisiertes und verständnisvolles Team Angstpatienten in unserer Würzburger Praxis bieten. Vereinbaren Sie jetzt telefonisch unter 0931 304086-0 einen Termin. Alternativ können Sie gerne das Kontaktformular der Website nutzen.

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